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Datumsrechner

Mit diesem Datumsrechner beantworten Sie zwei alltägliche Fragen auf einer einzigen Seite: Welches Datum ergibt sich, wenn ich zu einem Startdatum eine Anzahl Tage, Wochen, Monate oder Jahre addiere oder subtrahiere? Und: Wie viele Tage, Wochen oder Werktage liegen zwischen zwei konkreten Daten? Beide Rechenwege stehen oben als Reiter zur Verfügung, das Ergebnis erscheint sofort und läuft vollständig lokal in Ihrem Browser, ohne Anmeldung, ohne Wartezeit und ohne dass Ihre Eingaben irgendwo gespeichert oder übertragen werden. Die zuletzt gewählte Ansicht sowie Ihre letzten Eingaben werden lediglich lokal auf Ihrem Gerät gemerkt, damit der Rechner beim nächsten Aufruf direkt einsatzbereit ist.
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Wie funktioniert der Datumsrechner?

Der Rechner deckt die zwei häufigsten Datumsberechnungen ab, denen man im Alltag begegnet. Deshalb ist er als zwei Reiter aufgebaut, die sich denselben Rechenkern teilen, aber unterschiedliche Fragen beantworten.

  1. Reiter „Datum berechnen“: Startdatum eingeben, Vorzeichen (addieren oder subtrahieren) wählen, eine Anzahl sowie die Einheit (Tage, Wochen, Monate oder Jahre) festlegen. Das Ergebnis zeigt sofort das neue Datum inklusive Wochentag.
  2. Reiter „Zeitraum berechnen“: Start- und Enddatum eingeben. Der Rechner liefert die Gesamttage, eine Kalenderdifferenz in Jahre/Monate/Tage, die Anzahl vollständiger Wochen und den Wochentag beider Daten.
  3. Optionale Häkchen passen das Ergebnis an: „Enddatum mitzählen“ addiert beim Zeitraum-Reiter einen Tag zur Differenz (relevant, wenn der letzte Tag selbst mitgezählt werden soll, z. B. bei einer Buchung), „Nur Werktage zählen“ blendet Samstag und Sonntag aus der Zählung aus.

Beispiele aus dem Alltag

Drei typische Situationen, in denen ein Datumsrechner schneller zum Ergebnis führt als Kopfrechnen mit einem Kalender:

Datumsrechner für Verträge, Fristen und besondere Anlässe

Ein Datumsrechner wird selten aus reiner Neugier benutzt, sondern meist, weil an einem bestimmten Datum etwas Konkretes hängt: eine Frist beginnt oder endet, ein Vertrag verlängert sich automatisch, oder ein persönlicher Termin soll geplant werden. Typische Anwendungsfälle im Alltag sind:

Warum Kopfrechnen bei Datumsangaben oft schiefgeht

Datumsberechnungen wirken einfach, solange nur wenige Tage dazugerechnet werden. Sobald jedoch Wochen, Monate oder Jahre im Spiel sind, schleichen sich beim Kopfrechnen erfahrungsgemäß drei Fehlerquellen ein: unterschiedliche Monatslängen (28, 29, 30 oder 31 Tage), die Schaltjahresregel, die nicht einfach „jedes vierte Jahr“ lautet, sowie Monatsüberträge, bei denen ein Zieltag im neuen Monat gar nicht existiert (zum Beispiel der 31. eines Monats, der nur 30 Tage hat). Ein Datumsrechner umgeht alle drei Fehlerquellen automatisch, weil er mit dem tatsächlichen Kalender rechnet statt mit groben Näherungswerten wie „ein Monat sind 30 Tage“.

Besonders bei längeren Zeiträumen summieren sich kleine Rundungsfehler schnell zu einem falschen Ergebnis: Wer zehnmal „plus ein Monat“ im Kopf addiert und dabei jedes Mal pauschal 30 Tage rechnet, liegt am Ende oft mehrere Tage daneben, weil sich die tatsächlichen Monatslängen im Kalenderjahr abwechseln. Der Rechner oben verwendet stattdessen für jede Berechnung die exakten Kalenderdaten, sodass auch bei mehreren Monaten oder Jahren ein präzises Ergebnis herauskommt.

Gängige Zeiträume in Tagen umgerechnet

Eine schnelle Orientierung, wie lang gebräuchliche Zeitangaben tatsächlich in Tagen sind, hilfreich, wenn eine Frist zum Beispiel „ein Quartal“ oder „ein halbes Jahr“ angibt und Sie diese Angabe direkt in den Rechner oben übertragen möchten.

Kalendertage oder Werktage: Was ist der Unterschied?

Kalendertage zählen jeden Tag mit, unabhängig vom Wochentag. Das ist die Standardeinstellung des Rechners. Werktage zählen nur Montag bis Freitag; Samstag und Sonntag werden übersprungen. Welche Zählweise korrekt ist, hängt von der jeweiligen Frist ab: Gesetzliche und vertragliche Fristen (z. B. Kündigungsfristen nach § 622 BGB) sind in aller Regel Kalendertage bzw. Kalendermonate, während Lieferzusagen im Onlinehandel häufig ausdrücklich in „Werktagen“ angegeben werden. Lesen Sie im Zweifel die konkrete Formulierung der Frist nach und wählen Sie im Rechner oben die passende Option.

Gesetzliche Feiertage werden vom Rechner bewusst nicht automatisch abgezogen: Feiertage unterscheiden sich je nach Bundesland, Kanton oder Land und ändern sich jährlich, sodass eine pauschale Liste ohne Ortsangabe schnell falsche Ergebnisse liefern würde. Prüfen Sie bei feiertagsabhängigen Fristen zusätzlich den regionalen Feiertagskalender.

So wird die Kalenderdifferenz berechnet

Die Zeile „Kalenderdifferenz“ im Reiter „Zeitraum berechnen“ funktioniert wie eine Altersangabe: Zunächst wird gezählt, wie viele volle Kalendermonate zwischen Start- und Enddatum liegen, ohne dass das Enddatum überschritten wird. Der verbleibende Rest wird als exakte Tagesanzahl ausgegeben. Ein Beispiel: Zwischen dem 15. Januar und dem 20. März desselben Jahres liegen 2 volle Monate (15. Januar bis 15. März) plus 5 Tage. Die Anzeige lautet entsprechend „2 Monate, 5 Tage“. Diese Rechenweise berücksichtigt automatisch unterschiedliche Monatslängen und Schaltjahre, ohne dass Sie das selbst nachrechnen müssen.

Ein zweites Beispiel zeigt, wie ein Schaltjahr in die Rechnung einfließt: Zwischen dem 1. Februar 2024 und dem 5. März 2024 liegt genau ein voller Monat (1. Februar bis 1. März), gefolgt von 4 weiteren Tagen, also „1 Monat, 4 Tage“. Die Gesamttagesanzahl fällt dabei um einen Tag höher aus als im selben Zeitraum eines Nicht-Schaltjahres, weil der Februar 2024 den zusätzlichen 29. Februar enthält. Der Rechner berücksichtigt diese Besonderheit automatisch, ohne dass Sie wissen müssen, ob ein bestimmtes Jahr ein Schaltjahr ist.

Welches Datumsformat wird beim Eintragen erwartet?

Die Eingabefelder für Start- und Enddatum verwenden den nativen Datumspicker Ihres Browsers oder Betriebssystems. Dadurch passt sich die angezeigte Reihenfolge von Tag, Monat und Jahr automatisch an die Spracheinstellung Ihres Geräts an, und es sind keine ungültigen Datumsangaben wie ein 31. April möglich. Ein Klick auf das Kalendersymbol im jeweiligen Feld öffnet eine Kalenderansicht, in der sich das gewünschte Datum bequem per Mausklick oder Fingertipp auswählen lässt, ohne die Ziffern manuell eintippen zu müssen. Auf Mobilgeräten öffnet sich stattdessen die systemeigene Datumsauswahl, die auf Touch-Bedienung ausgelegt ist.

Mehr zum Thema

Suchen Sie eine schnelle Übersicht, wie viele Tage die einzelnen Monate haben und welche Jahre Schaltjahre sind, nutzen Sie die Seite Kalendertage pro Monat.

Angaben zum Anbieter dieser Seite finden Sie im Impressum, Informationen zur Datenverarbeitung in der Datenschutzerklärung.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich, welches Datum in einer bestimmten Anzahl Tagen ist?
Wechseln Sie oben zum Reiter „Datum berechnen“, tragen Sie das Startdatum ein, wählen Sie „addieren“ und geben Sie die gewünschte Anzahl mit der Einheit „Tage“ ein. Das Ergebnis zeigt sofort das errechnete Datum samt Wochentag.
Wie viele Tage liegen zwischen zwei Daten?
Nutzen Sie den Reiter „Zeitraum berechnen“, geben Sie Start- und Enddatum ein. Der Rechner zeigt die Gesamttage, eine Aufschlüsselung in Jahre/Monate/Tage sowie die Anzahl vollständiger Wochen.
Zählt der Rechner den Starttag oder den Endtag mit?
Standardmäßig wird die Differenz exklusiv berechnet: Vom 1. auf den 3. eines Monats sind es 2 Tage. Möchten Sie den Endtag selbst mitzählen (z. B. bei einer Buchung, die den letzten Tag einschließt), aktivieren Sie im Reiter „Zeitraum berechnen“ die Option „Enddatum mitzählen“. Dann wird ein Tag addiert.
Was bedeutet die Option „Nur Werktage zählen“?
Ist diese Option aktiviert, werden Samstage und Sonntage aus der Zählung ausgeschlossen. Das ist nützlich, wenn eine Frist explizit in Werktagen angegeben ist, etwa bei Lieferzeiten. Gesetzliche Feiertage werden dabei nicht automatisch berücksichtigt, siehe die nächste Frage.
Berücksichtigt der Datumsrechner Feiertage?
Nein, bewusst nicht. Feiertage unterscheiden sich je nach Bundesland, Kanton und Land und ändern sich jedes Jahr, sodass eine pauschale Liste ohne genaue Ortsangabe häufig falsche Ergebnisse liefern würde. Prüfen Sie bei feiertagsabhängigen Fristen zusätzlich den für Ihren Standort geltenden Feiertagskalender.
Wie wird die Kalenderdifferenz in Jahren, Monaten und Tagen berechnet?
Der Rechner zählt zunächst die vollen Kalendermonate zwischen Start- und Enddatum und ermittelt den Rest als exakte Tagesanzahl, genau wie bei einer Altersangabe. Unterschiedliche Monatslängen und Schaltjahre werden dabei automatisch berücksichtigt.
Werden meine eingegebenen Daten gespeichert oder an einen Server übertragen?
Nein. Sämtliche Berechnungen laufen ausschließlich lokal in Ihrem Browser. Ihre zuletzt eingegebenen Werte werden lediglich im lokalen Speicher Ihres Geräts (localStorage) abgelegt, damit sie beim nächsten Besuch wieder vorausgefüllt sind. Sie verlassen Ihr Gerät nicht.
Funktioniert der Rechner auch für sehr alte oder weit in der Zukunft liegende Daten?
Ja, Jahreszahlen zwischen 1000 und 9999 werden unterstützt. Für gebräuchliche Anwendungen wie Verträge, Fristen oder Geburtsdaten reicht das in aller Regel deutlich aus.
Kann ich vom Zieldatum aus rückwärts rechnen, um den spätesten Starttermin zu finden?
Ja. Tragen Sie im Reiter „Datum berechnen“ das bekannte Zieldatum als Startdatum ein, wählen Sie „subtrahieren“ und geben Sie die erforderliche Vorlaufzeit ein. Das Ergebnis zeigt den spätesten Tag, an dem gehandelt werden muss, damit die Frist eingehalten wird.
Warum kann ein Monat plus einem Monat manchmal ein unerwartetes Datum ergeben?
Wenn ein Startdatum auf den 29., 30. oder 31. eines Monats fällt und der Zielmonat weniger Tage hat, wird der Tag auf den letzten Tag des Zielmonats angepasst. Ein Startdatum am 31. Januar plus einem Monat ergibt deshalb den 28. oder 29. Februar, nicht den 31. Februar, den es nicht gibt. Der Rechner übernimmt diese Anpassung automatisch nach der gängigen Kalenderregel.
Was ist der Unterschied zwischen der Gesamttagesanzahl und der Kalenderdifferenz im Zeitraum-Reiter?
Die Gesamttagesanzahl zählt schlicht jeden einzelnen Tag zwischen Start- und Enddatum durch, unabhängig von Monats- oder Jahresgrenzen. Die Kalenderdifferenz zerlegt denselben Zeitraum stattdessen in volle Jahre, volle Monate und die verbleibenden Tage, ähnlich wie bei einer Altersangabe. Beide Werte beschreiben denselben Zeitraum, nur in unterschiedlicher Darstellung.
Eignet sich der Rechner auch für Vertragsverlängerungen und Kündigungsfristen?
Ja. Da sich viele Verträge automatisch verlängern, wenn nicht fristgerecht gekündigt wird, lässt sich mit dem Reiter „Datum berechnen“ ausgehend vom Vertragsende rückwärts der späteste Kündigungstermin ermitteln. Prüfen Sie die genaue Formulierung der Kündigungsfrist im jeweiligen Vertrag, da sich die Zählweise (Kalendertage, Kalendermonate oder Werktage) unterscheiden kann.

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